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Biber am Anschlag

Nachrichten der Fledermaus-Gruppe Rheinfall FMGR 3+4/2004

Biber...

... mit dem Raft Boot

25.Juni 2004: Wir sahen 3 Biber; jeder war alleine unterwegs, mit mehr als 100m Abstand zum nächsten.

31. Juli 2004: Auf der Raft-Boot-Tour von Rheinau nach Rüdlingen sahen wir sehr viele Wasserfledermäuse. Nicht erstaunlich, denn Ende Juli fliegen auch die diesjährigen Jungen. Es fiel auf, dass die Wasserfledemäuse an diesem Abend auffallend oft das Verhalten “Hochfliegen” ausführten. Wir sahen aber keinen einzigen Biber. Der wahrscheinlichste Grund dafür, dass sich die Biber nicht zeigten, dürfte der unerwartet hohe Lärmpegel der Vorfreuden auf den Nationalfeiertag gewesen sein. Von Wasserfledermäusen wissen wir, dass sie vom Lärm und Licht des 1.-August-Feuerwerks am Rheinfall nicht stören lassen. Biber scheinen dagegen empfindlicher zu sein - wer könnte es ihnen verdenken.

Ein möglicher weiterer Grund, weshalb keine Biber draussen waren, könnte folgender sein: Es scheint, dass die Unwetter zwischen der Juni- und der Juli-RaftBoot-Tour einige Bäume im Biber-Gebiet umgeworfen haben. Es könnte sein, dass diese massiven Veränderungen im Lebensraum die Tiere zu einem geänderten Verhalten bewogen haben - eventuell sind die Tiere nachts anderswo als bisher auf Nahrungssuche. Dies war die zweite Raft-Boot-Exkursion, bei der wir keinen Biber sahen (bei mehr als 2 Dutzend Exkursionen seit Mitte der 90er Jahre). 

Die beiden für den 10.7. und 3.9.2004 geplanten Exkursionen wurden wegen zu wenig Interessenten nicht durchgeführt. Der Veranstalter dieser Exkursionen - Rhein Travel GmbH - www.rheintravel.ch - fährt mit einem (oder zwei zusammengebunden) Raft-Boot. Auf jedem Raft-Boot können 10 bis 11 Passagiere mitfahren. Die Kosten für eine Raft-Boot-Fahrt sind so berechnet, dass der Veranstalter und der fachkundige Exkursionsleiter für ihre Aufwendungen entschädigt werden, wenn das Boot voll besetzt ist. Das ist aber ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wenn eine 3er-Familie von X, ein Pärchen von Y und eine Familie aus Z, ev mit Schwiegereltern - aber nicht ganz sicher - kommen, und die alle am Exkursionstag noch den definitiven Bescheid über die Durchführung erhalten (die Exkursion ist ohne Zweifel wetterabhängig). Darum machen wir in der Regel mehr Biber-Exkursionen für geschlossene Gruppen ... Wenn Sie also einmal mit grosser Wahrscheinlichkeit Biber sehen wollen, dann suchen Sie sich so viele Gleichgesinnte, dass ein Boot voll wird. 

... Spuren

5. Juni: Exkursion für die Angestellten eines Betriebs - durchgeführt in Flaach. Bei der Begehung des Gebiets drei Tage vor der Exkursion sah ich entlang des Flaacherbachs frische Nagespuren und vor allem einen kleinen Damm, mit dem der Biber den Bach etwas staute. Ich plante, diesen zum Abschluss der Exkursion den Teilnehmern zu zeigen. Am Exkursionstag war aber der Damm zerstört und vollständig entfernt worden - offenbar in der Nacht zuvor, denn das Gras am Ufer war frisch niedergetreten.

10. September: Exkursion für die Schulklasse von Frau Blum - durchgeführt in Flaach (nach den guten Erfahrungen anlässlich der grossen Aktion am ersten Mai dort). Es zeigte sich, dass Biber-Spuren-Exkursionen nicht im September durchgeführt werden sollten, denn in dieser Jahreszeit ist die Vegetation dicht und kräftig. Das führt dazu, dass der Biber keine deutlichen Nage- und Fressspuren hinterlässt und keine weiten Ausflüge aufs Land unternehmen muss ... man muss schon ein geübtes Auge haben, um in der dichten Vegetation Biber-Spuren zu erkennen. Und ganz unangenehm war, dass ausgerechnet jener “Superbaum”, den ich als Höhepunkt zeigen wollte, zwischen Mai und September 2004 umstürzte und von viel Grünzeug überwachsen wurde.
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Eine Weide, vom Blitz gespalten, vom Biber teilweise angenagt, stand am 1. Mai. Vier Monate später lag der Baum am Boden

 
 

Felix (?) Castor

Nicht nur der oder die Biber im Flaacher Bach sind nicht besonders vom Glück gesegnet, auch das Los einiger Biber in unserem engeren Arbeitsgebiet rund um den Rheinfall ist wenig erstrebenswert. Hier der Bericht:
Biber im Flaacher Bach - Die Spitze des Eisbergs im Flaacher Bach ist ein Biber

Der Vergleich vom Biber im Flaacherbach mit einem Eisberg hat schon etwas für sich; denn wie bei einem Eisberg, bei dem nur der kleinste Teil aus dem Wasser hervorragt und der grösste Teil versteckt und gefährlich untergetaucht, unsichtbar und drum gefährlich ist, ist der Biber nur der sichtbare Teil eines Millionen-schweren Problems. 

1968 und 69 hat man in den Thurgauer Kleinseen bei Hüttwilen und Nussbaumen Biber ausgesetzt, 1977 bei der Tössegg. Wenig später haben sich Biber am Rhein bei Flaach und bei Rüdlingen eingefunden und sich häuslich niedergelassen. Seit 2, 3, 4 Jahren wandern Jungbiber immer wieder vom Rhein her in Bäche hinauf und suchen sind in solchen Bächen einen Wohnraum. Kürzlich passiert im Uhwieser Bach, in einem Abschnitt, der im Zusammenhang mit dem Europäischen Naturschutz-Jahr 1995 von der Gemeinde Uhwiesen renaturiert wurde. Von diesem Uhwieser Biber hörte ich, dass die Bauern befürchten, die Dammbau-Tätigkeit des Bibers könnte zum Überfluten der Felder links und rechts vom Bach führen. 

Anfang Jahr nun hörte ich eine analoge Geschichte von einem Biber im Flaacher Bach. Und ich hörte auch davon, dass diesem Biber im Flaacher Bach Schaden zugefügt wurde, indem man ihm seinen kleinen Biber-Damm zerstörte. An sich etwas Gesetzeswidriges, denn der Biber ist nach eidgenössischem Jagdschutzgesetz geschützt, und Verstösse gegen dieses Gesetz sind Offizialdelikte, müssen also von Amtes wegen verfolgt werden, ohne dass Anzeige erstattet wird. Offenbar aber wurde nichts gemacht von der Vollzugsstelle. 

Radio-Munot, WEGE, 20.09.2004 

Biber 1: 1. Oktober 2004 - Tel von K.E. gestern auf Anrufbeantworter: Ein Biber liegt im Wald unter Bachdellenbrücke. Heute 1000h gehe ich mit K.E. dorthin: Biber liegt auf Waldweg, einen halben Meter neben gestrigem Liegeplatz, 2 m neben Weiherufer. Lebt noch, einige stöhnende Abwehrlaute ==> Photos. Packe den Biber ein. Ist mager, die Haut ist straff am Körper, ich kann das Nackenfell kaum fassen. K.E. fährt uns zur Tierklinik Rhenus. Während der Fahrt kann ich den Biber im Sack beruhigen durch Kopf-Massage. Haufenweise Insekten (Flöhe) beginnen auf Sackaussenseite umherzukrabbeln. Beim Tierarzt darauf hingewiesen, dass man diese Parasiten auch fangen und untersuchen soll; ferner Krankheitsursache und - wenn das Tier getötet werden soll - Geschlecht bestimmten.
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Am 30. September wurde ein Biber auf einem Waldweg neben dem oberen Bachdellen-Weiher gesehen. Am folgenden Tag lag das Tier noch am gleichen Ort - Bild
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Obwohl drei Menschen und ein Hund in der Nähe waren, hatte das Tier die Augen geschlossen, es machte keine Fluchtversuche und liess sich problemlos ergreifen

 

13h Tel von Tierarzt: Biber gestorben, wird für eine genaue Untersuchung an die Uni Bern geschickt
 
 
 
Biber 2: Samstag, 2. Oktober 2004, um 13h Anruf Frau G: Sie findet einen Biber im seit Mittwoch (29.9.2004) geleerten Swimming-Pool. Das Tier lebt noch. Vor Ort (siehe auch Photos): Biber sitzt in Ecke eines 1.6 m tiefen, leeren Swimming-Pools. Bei naher Kontrolle: keine Abwehr, keine Reaktion auf Annährung, bei Berührung auf Rücken wenig Zucken, wenig Abwehr: li Auge ist geschlossen. Fell sitzt straff auf dem Körper, gleich wie beim Biber gestern. Keine sichtbaren Ektoparasiten. Fange das Tier: beim Halten & Hocheben an Schwanzbasis wehrt sich das Tier deutlich - viel mehr als das Tier gestern - setze es ab; beim Weggehen (langsam, gesunde Biber sind viel rascher!) habe ich den Eindruck, dass das Tier Bein li hinten nicht voll einsetzt. Ich lasse es in den Jute-Sack hineinlaufen und fange es so.  biber_bei_glesti_pict0018_bearb.jpg

Biber 2 im leeren Swimming Pool

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Auch Biber 2 zeigte, gleich wie Biber 1, kein Abwehr-Verhalten (aus meiner Zeit am Zoo weiss ich, wie ein gesundes Biber-Weibchen seine Jungen verteidigt - in einem solchen Fall würden einfache Lederhandschuhe nicht viel nützen!)

Der Biber wird in die Praxis des Notfall-Tierarzt gebracht. Der Tierarzt ist abwesend bei einem Notfall. Wir informieren die Praxisassistentin, dass gestern schon ein Biber mit ähnlichen Symptomen gefunden wurde und dass es absolut wichtig ist, wenn das Tier stirbt oder euthanasiert wird, dass man die Todesursache bestimmt.

Tags darauf (Sonntag, 3. Oktober) ruft der Notfall-Tierarzt an, sagt, das Tier sei vollkommen gesund und er hätte es am Rhein bei Dachsen wieder ausgesetzt. IR: Kein Kommentar - sicher nicht hier schriftlich!

Biber 3: Vom 4. bis 14. Oktober waren wir im Ausland. Nach unserer Rückkehr teilte mir die Leiterin des Biberschutz Schweiz via e-mail mit, dass in Dachsen ein dritter Biber mit ähnlichen Symptomen wie Biber 1 und Biber 2 gesehen wurde und vom Jagdverwalter in den Tierspital gebracht wurde.  
Nach einigen Mails und Telephonen ergab sich folgendes Bild. Am 13. Oktober 2004 stiess der Sohn von Herr E. L.beim Hunde-Spaziergang in der Bachdelle Dachsen auf einen Biber. Er teilte dies seinem Vater mit, dieser ging zum Biber (leider war zu wenig Energie in der Batterie des Photoapparats - aufgrund der Beschreibung, die mir Herr E. L. gab, lag Biber 3 praktisch an der gleichen Stelle wie Biber 1 am 1. Oktober). Weil E. L. am 13. Oktober mich nicht erreichte, informierte er die Gemeindeverwaltung, die den Jagdverwalter bat, das Tier in den Tierspital zu bringen. Offenbar war aber der Biber nicht mehr zu sehen, als der Jagdverwalter kam. s_20041021_bachdelle_weiher_pict0027.jpg

Am 21. Oktober sah ich mich in der Bachdelle nach Biber-Spuren um. Typische frische Nagespuren sah ich keine, aber unser Hund schnupperte an einem Biber-Ausstieg.

Am 20. und 21. Oktober telephonierte ich mit Tierärzten des Tierspitals Bern und erfuhr Details zum Tod von Biber 1: Blut in der Lunge und Veränderungen an der Niere deuten auf akute Gifteinwirkung. Dann wurde ich gefragt, was denn mit Biber 3 los sei. Die Frage überraschte mich, denn wir waren ja im Ausland, und ich erfuhr von Biber 3 nach unserer Rückkehr in einer Mail von der Leiterin von Biberschutz Schweiz. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die offiziellen Stellen untereinander Informationen austauschen. 
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Biber 4: Am Samstag (!) 23. Oktober (17h) erhielt ich ein Telephon. Frau F. sagte mir, ihr Mann habe gerade einen Biber eingefangen, das Tier sei sehr träge / langsam. Ich schaute mir das Tier an: Es sass relativ zufrieden in einem Kunststoffharrass und frass an Äpfeln. Beide Augen offen. Es wehrte sich nicht gegen das Anfassen, die Rückenhaut war straff gespannt. Wir brachten dieses Tier in den Tierspital der Uni Zürich. Dort halfen wir bei der Erstbehandlung

 

Zu den Bildern: 

Schwanzunterseite. Deutlich sichtbar ist die kerben-artige Verletzung am linken Rand der Schwanzkelle. Aufgrund dieser Verletzung bin ich nahezu 100% sicher, dass Biber 4 identisch ist mit Biber 2 (das Tier, das der Notfall-Tierarzt als vollkommen gesund bezeichnete und auswilderte)

Jedermann weiss, dass Biber an der zweiten Zehe des Hinterfusses eine Doppelkralle haben, mit der sie ihr Fell pflegen - ich zeige Ihnen diese Kralle trotzdem (weil man sie so schön photographieren kann bei einem narkotisierten Tier).
 
 
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Biber 4 reagierte positiv auf die Behandlung im Tierspital und wurde gesund. Anfang November hat man das Tier wieder ausgesetzt. Rücksprache mit der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich machte klar, dass man den Biber wie vorgesehen am Greifensee frei liess, d.h. im Bereich der momentanen Ausbreitungsfront der Biber. Herr P. Spörri von der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich nannte am Telephon die wichtigsten Punkte aus dem tierärztlichen Bericht über Biber 4 (ich erhielt vom Tierspital einige Tage später eine Kopie dieses Berichts): Das Tier, ein Männchen, war stark anämisch, hat keine ungewöhnliche Parasitenbelastung und zeigte Symptome, die vermuten liessen, es könnten Pestizide im Spiel sein.

Was bleibt? Relativ handfest sind die Information “Gift” bei beiden Bibern. Weil die Aussagen des Notfall-Tierarztes zu Biber 2 immer wieder leicht variieren (siehe Kasten) glaube ich, was ich mit meinen Augen gesehen habe: 

Ich sah einen sterbenden Biber 1

Ich sah einen schwer kranken Biber 2 mit praktisch ähnlichen Symptomen wie Biber 1. 

Wenn Biber 3 aufgetaucht wäre oder wenn wenigstens Bilder von Biber 3 gemacht worden wären (also - laden Sie immer die Batterien in Ihrem Photoapparat), dann hätte man ev. abklären können, ob Biber 2 und Biber 3 identisch sind, denn von Biber 2 gibt es Bilder der Schwanzkelle: dieser Biber hatte eine typische Verletzung am Schwanz.

Bemerkenswert ist, dass Biber 3 offenbar am gleichen Punkt lag, als man ihn sah, wie Biber 1. 

Bedenkenswert ist, dass die Fundorte der Biber 1, 3 und 4 am Gewässer sind, in dessen Oberlauf, auf Uhwieser Gemeindegebiet, mindestens ein Biber in einem renaturierten Bachabschnitt einige Dämme baute. 

Ich sah einen schwer kranken Biber 4, der mit grösster Wahrscheinlichkeit identisch war mit Biber 2.
z.B. sagte mir der Notfalltierarzt, er hätte den Biber im Rhein ausgesetzt und der Biber sei normal weggeschwommen; der Leiterin Biber-Schutz Schweiz mailte er, er hätte den Biber zuerst in einem Becken der Fischzuchtanlage schwimmen gelassen. Als der Biber sich normal verhielt, hätte er ihn im Rhein freigelassen. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, wie man einen gesunden, fitten Biber in einem Becken einer Fischzuchtanlage, in der er angeblich sich normal verhalten habe, einfängt;
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oder gegenüber Frau G. soll er gesagt haben, er hätte den Biber am Samstag abend, 2. Oktober, untersucht; der Biber sei fit gewesen und hätte bei der Untersuchung seiner Frau in die Brust gebissen - so nach der Logik: Die Tierarzt-Gattin verliert Fitness, der Biber gewinnt Fitness - dann kann man das Tier wieder laufen lassen. 

Wenn so etwas meiner Frau und mir passiert wäre, dann hätte ich den Biber sofort eingesperrt und wäre mit meiner Frau in den Notfall gerast!. 

Bilanz: Mindestens zwei Biber im gleichen Gebiet mit schweren Krankheitssymptomen (wahrscheinlich Vergiftung)
Bemerkenswert sind die räumlichen Verhältnisse. Die Fundorte von Biber 1/3 (Bachdelle, mit “1" markiert) und Biber 2 (Mettli, mit “2" markiert) sind 1.2 km auseinander (eine Biber-Familie benutzt in unserer Region etwa 3 km Flussabschnitt). Für Biber 2 bekam ich zwei verschiedene Aussetz-Orte (mit “? A” markiert): Kläranlage und Fischzucht. Beide Aussetz-Orte sind zwischen den Fundorten der Biber 1 und 2. biber_dachsen_okt20042.jpg

Am Bach, in dessen Oberlauf (D) auf Uhwieser Boden mindestens ein Biber wohnt, wurden Biber 4 und weiter unten Biber 1/3 gefunden / gesehen.

Es wäre denkbar, dass die geschädigten Biber zur Biber-Familie gehörten, die den Rhein zwischen Bachdelle und Mettli bewohnt. Es könnte aber auch sein, dass die Biber in Uhwiesen schwer krank wurden und sich bachabwärts bewegten, um Schutz in grösseren Wasserkörpern, in diesem Fall dem Fluss, zu suchen.

Niemand konnte mir sagen, wie man einen wilden Biber vergiftet. Biber sind ausgesprochene “Schnöigger” und fressen mal da, mal dort. Man kann somit einen wilden Biber kaum je mit einem Köder gezielt Gift oder ein Medikament zuführen. Wenn man es doch versuchen würde, dann muss man mit riesigen Streuverlusten (andere tote oder kranke Wild- und Haustiere) rechnen.