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Dienstag 12. November 2002, Region Biber staut den Uhwieser Bach und legt kleinen Weiher an
Biber: Lebensraum von der Thur bis an den Rheinfall erweitert
Ein Biber nutzt den Uhwieser Weiher und den Bach für seine Aktivitäten.
Uhwiesen. Hätte vor noch nur 20 Jahren ein Uhwieser prophezeit, dass im Jahre 2002 ein Biber
ohne fremde Hilfe den Uhwieser Weiher als Tätigkeitsfeld und Lebensraum
wählt, so hätte man ihn mit Sicherheit ausgelacht oder verspottet. Das
in der Schweiz einst fast ausgestorbene Tier hat aber nun dieses
Gewässer südöstlich vom Dorf erobert.
Diese Tiere haben sich in den letzten Jahren
von der Thur abwärts in den Rhein hinein immer mehr vermehrt und
erobern aufgrund der steigenden Population neue Reviere. Vielerorts
erkennt man entlang der beiden Flussufer die entsprechenden Spuren. Das
sehr scheue Tier lässt sich auf seiner Wanderung aber auch nicht von
Kraftwerken behindern, wie die Ausdehnung in neue Lebensräume zeigt.
Bereits bis zum Rheinfall reichen heute die Biberreviere.
Nun kann wohl angenommen werden, dass der Uhwieser Biber über den Mühlebach bei Dachsen von der Mündung in den Rhein bis nach Uhwiesen hochgestiegen ist und nun im Uhwieser Weiher seine neue Heimat gefunden hat. Entsprechende Frassspuren sind schon vor Monaten rund um den Weiher entdeckt worden. Als sehr erstaunlich darf der Umstand gewertet werden, dass es sich bei diesem Gewässer um ein beliebtes Spaziergängerziel handelt und somit eher viel Betrieb von Spaziergängerinnen und Spaziergängern herrscht. Der Biber - man geht von einem Einzeltier aus - lässt sich von diesem Rummel und intensiven Besucherstrom nicht abhalten, sich in diesem eher kleinen, aber naturnah gestalteten Weiher sehr wohl zu fühlen. (RoMü) Bild Roland Müller
Der Biber hat unmissverständliche Spuren seiner Arbeit hinterlassen.
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