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Publikationen

 
(1997): Flugstrassen von Wasserfledermäusen (Myotis daubentoni) finden und dokumentieren. Nyctalus (N.F.) 6, 331-353. (1996a): Tagesquartiere von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni (Kuhl, 1819), in hohlen Bäumen. Schweiz. Z. Forstwes. 147, 1-20. (1996b): Wie nutzen Wasserfledermäuse, Myotis daubentonii (Kuhl, 1817), ihre Tagesquartiere? Z. Säugetierkunde 61, 202-214. (1996c): Warum grössere Wasserfledermaus-Bestände in Mitteleuropa? Ein Diskussionsbeitrag. Myotis 34, 113-119.
(1996d): Wasserfledermaus-Aktivität im Gewässer-Jagdhabitat. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 41, 27-58. (1996c): Warum grössere Wasserfledermaus-Bestände in Mitteleuropa? Ein Diskussionsbeitrag. Myotis 34, 113-119. (1995): Wasserfledermaus-Untersuchungen in der Region Rheinfall - Resultate der Fledermaus-Gruppe Rheinfall. Der Flattermann, Regionalbeilage für Baden-Württemberg, Nr 7, 4-7. (1995): Fledermäuse beobachten - kein Problem! Schule 4/95, 8-14.
(1994): Verhalten von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, am Baumhöhlen-Quartier. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 93-118.  (1994b): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, in einem grossen offenen Unterstand. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 61-91. (1994, Herausg.): Wasserfledermaus-Lebensräume. Berichte von der Wasserfledermaus-Tagung vom 20. und 21. August 1994 im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 155 pp. (1993a): Weitere Beobachtungen an Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, auf Flugstrassen. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 38, 1-34.(PDF - 340 kB)
(1993b): Fixstreifen-Taxation: Ein Vorschlag für eine neue Schätzmethode von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, im Jagdgebiet. Z. Säugetierkunde 58, 1-12. (1992a): Abendsegler sind keine Schwalben. schule 9/92, 19-20. (1992b): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, im Jagdhabitat über dem Rhein. Mitt. naturf. Ges. Schaffhausen 37, 1-34. (1990a): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, benutzen Flugstrassen. Mitt. naturf. Ges. Schaffhausen 35, 37-68.
(1990b): Taktile Kommunikation beim Abendsegler, Nyctalus noctula. Myotis 28, 119-124.







 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


(1996a): Tagesquartiere von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni (Kuhl, 1819), in hohlen Bäumen. Schweiz. Z. Forstwes. 147, 1-20

Zusammenfassung: In der Region Rheinfall halten sich Wasserfledermäuse tagsüber hauptsächlich in vitalen, hohlen Rotbuchen und Eichen auf. Die meisten Rotbuchen mit Wasserfledermaus-Quartieren sind forstwirtschaftlich wenig wertvoll, sie eignen sich höchstens als Brennholz. Quartier-Bäume haben einen Umfang auf Brusthöhe von 30 bis 300 cm, die Quartieröffnungen münden zwischen 50 cm und über 15 m, die meisten zwischen 1 und 5 m über Boden (einige Quartierbäume haben Öffnungen, die so hoch über dem Boden sind, dass wir sie vom Boden aus nicht sehen). Die höchsten Punkte der Baumhöhlen sind 1 bis 170 cm über der Quartieröffnung. Mehr als 40% aller Quartierbäume sind höchstens 30 m vom Waldrand entfernt. Sie stehen bevorzugt an Süd- bis Westhängen.   Vermutlich sind geeignete Quartiere ein limitierender Faktor für Wasserfledermäuse, auch wenn in der Region Rheinfall der Anteil hohler Buchen am Gesamt-Baumbestand relativ hoch ist.



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(1996b): Wie nutzen Wasserfledermäuse, Myotis daubentonii (Kuhl, 1817), ihre Tagesquartiere? Z. Säugetierkunde 61, 202-214.

Zusammenfassung: Wasserfledermäuse in der Region Rheinfall nutzen bis zu sieben verschiedene Tagesquartiere. Durchschnittlich wechseln sie alle zwei Tage das Quartier. Einzelne Individuen findet man innerhalb von 24 Stunden in zwei oder mehr Tagesquartieren. Andere Tiere nutzen während mehr als zwei Wochen ununterbrochen dasselbe Tagesquartier. Männchen wechseln das Tagesquartier doppelt so häufig wie Weibchen. Das neue Quartier ist durchschnittlich 600 Meter vom alten entfernt. Die Quartiere in einem Wald sind durch individuelle Quartierwechsel untereinander vernetzt. Solche Tagesquartier-Netze sind immer auf einen Wald beschränkt, es gibt keine Netze mit Quartieren in verschiedenen Wäldern. Nach Regentagen neigen Wasserfledermäuse eher zu einem Quartierwechsel als nach trockenen Tagen. Für eine funktionelle Beschreibung der Wasserfledermaus-Tagesquartiere ist die Datenbasis zu klein. Folgende Quartiertypen werden unterschieden: Typ-A-Quartiere haben grosse Tierbestände, die von Tag zu Tag wenig variieren. Die Quartiere sind attraktiv, gemessen am Anteil von Quartierwechseln, die zu diesen Quartieren führten. Die Quartieröffnungen liegen im Stammbereich zwischen zwei und fünf Metern über Boden. Die Tiergruppen in Typ-A-Quartieren sind je nach Saison verschieden zusammengesetzt. Typ-B-Quartiere haben ihre Öffnungen über 10 m über Boden. In Typ-B1-Quartiere sind 30 bis 100 Tiere zusammen, die Bestände variieren von Tag zu Tag sehr stark. In Typ-B2-Quartieren sind nur einzelne Tiere, die oft zwei und mehr Wochen bleiben. Typ-C-Quartiere haben Öffnungen zwei bis fünf Meter über Boden. Es finden sich meist weniger als 15 Tiere, meist sogar weniger als 6 Tiere in solchen Quartieren. Die Tiere bleiben aber meist länger als in Typ-A-Quartieren.



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(1996c): Warum grössere Wasserfledermaus-Bestände in Mitteleuropa? Ein Diskussionsbeitrag. Myotis 34, 113-119.
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(1996d): Wasserfledermaus-Aktivität im Gewässer-Jagdhabitat. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 41, 27-58.

Zusammenfassung: Wasserfledermäuse jagen über Gewässern etwa zwischen April und Oktober. Jagdbeginn ist immer rund 30 min nach Sonnenuntergang. Die Jagd endet im April und Oktober z.T. schon um Mitternacht, in der übrigen Jagdsaison etwa 30 min vor Sonnenaufgang. Zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang verteilt sich die Wasserfledermaus-Aktivität mehr oder weniger gleichmässig, es gibt keine regelmässig wiederkehrenden Aktivitätsspitzen oder Aktivitätspausen. // Wasserfledermäuse sind bei Temperaturen zwischen 3.5 und 25 °C im Gewässer-Jagdhabitat aktiv und jagen. Bei Regen und Nebel sind sie deutlich weniger aktiv. Vermutlich halten sich die Tiere dann mehr in Unterstand- oder Jagdpausen-Quartieren im oder nahe beim Jagdhabitat auf. Wenn Regen kurz vor der Morgendämmerung einsetzt, verlassen die Wasserfledermäuse das Jagdhabitat ganz. // Im allgemeinen ist der Anteil der Jagdaktivität (gemessen als Feeding-Buzz-Häufigkeit) an der gesamten Aktivität in der zweiten Nachthälfte grösser als in der ersten. Es gibt Anzeichen dafür, dass jeweils mehrere Tiere miteinander fliegen. Doppelt so viele Tiere fliegen im Uferbereich flussaufwärts wie flussabwärts. Die Vorzugsflugbahn, die man daraus ableiten kann, ist beim Fang einer Beute auf dem Wasserspiegel vorteilhaft. // Mit einer computergesteuerten Messstation wurden grosse Datenmengen registriert, die zu den vorliegenden Resultaten führten. Die verschiedenen automatischen und halb-automatischen Registriermethoden werden miteinander verglichen. PDF 240 kB



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(1995): Wasserfledermaus-Untersuchungen in der Region Rheinfall - Resultate der Fledermaus-Gruppe Rheinfall. Der Flattermann, Regionalbeilage für Baden-Württemberg, Nr 7, 4-7.

(1995): Fledermäuse beobachten - kein Problem! Schule 4/95, 8-14.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


(1994): Verhalten von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, am Baumhöhlen-Quartier. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 93-118.

Zusammenfassung: Mit infrarot-empfindlichen Geräten und Radiotelemetrie untersuchten wir das Verhalten von Wasserfledermäusen in und vor Baumhöhlen-Quartieren. Bei Lufttemperaturen unter 15 °C sind Wasserfledermäuse tagsüber lethargisch (Torpor), bei Lufttemperaturen über 15 °C ist die Körpertemperatur der Tiere hoch. Lethargische Tiere heizen 10 Minuten bis 1 Stunde vor dem Ausflug ihre Körpertemperatur auf die Aktivtemperatur auf. Die Tiere fliegen 30 bis 70 (90) Minuten nach Sonnenuntergang aus dem Quartier aus. Die Quartieröffnungen sind so eng, dass die Tiere nur nacheinander ausfliegen können. Zwei Tiere fliegen oft nur Sekundenbruchteile nacheinander aus. Gruppen von 10 und mehr Tieren fliegen in Abständen von wenigen Sekunden aus dem Quartier aus. Eine Wasserfledermaus, die in der Ausflugphase vor einem Quartier vorbeifliegt (der "Abholer"), veranlasst oft ein Tier im Quartier auszufliegen. In der Morgendämmerung, 90 bis 30 Minuten vor Sonnenaufgang, fliegen Wasserfledermäuse ins Quartier ein. Sie schwärmen, d.h. mehrere Tiere fliegen gleichzeitig minutenlang vor der Quartieröffnung. Jedes Tier macht im Mittel sieben Einflugvorbereitungen: Es fliegt quer vor der Quartieröffnung vorbei (Passage), es fliegt eine Spitzkehre vor der Quartieröffnung, es hängt während Sekundenbruchteilen an der Quartieröffnung. Ähnlich wie beim Quartierausflug gibt es beim Einflug ebenfalls Gruppen: Zwei Einflieger folgen sich oft innerhalb weniger als 10 Sekunden. (PDF 150 kB)



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(1994b): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, in einem grossen offenen Unterstand. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 61-91.

Zusammenfassung: Mit Infrarot-TV-Kamera und Zeitraffer-Recorder wurde das Geschehen in einem grossen offenen Unterstand (in der KBA Kehrichtbearbeitungsanlage Hard, Beringen, SH) zwischen März und Oktober 1993 aufgezeichnet, nachdem man im Jahr zuvor an diesem Ort tagsüber ruhenden Wasserfledermäuse fand. Die Auswertung der Zeitraffer-Aufzeichnungen ergab Anwesenheitsmaxima im März, in der ersten Juni-Hälfte, im August und im September. Fledermäuse flogen, kletterten an den Mauern und hingen (ruhten) an den Mauern. Diese drei Verhaltensweisen wurden untersucht nach ihrer Häufigkeit im Lauf des Jahres und im Lauf der Nacht und die Ausführungsorte in der KBA (genauer, die Orte im Kamera-Blickfeld) beschrieben.


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(1994, Herausg.): Wasserfledermaus-Lebensräume. Berichte von der Wasserfledermaus-Tagung vom 20. und 21. August 1994 im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 39, 155 pp.


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(1993a): Weitere Beobachtungen an Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, auf Flugstrassen. Mitt. natf. Ges. Schaffhausen 38, 1-34. (PDF - 340 kB)


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(1993b): Fixstreifen-Taxation: Ein Vorschlag für eine neue Schätzmethode von Wasserfledermäusen, Myotis daubentoni, im Jagdgebiet. Z. Säugetierkunde 58, 1-12.


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(1992a): Abendsegler sind keine Schwalben. schule 9/92, 19-20.


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(1992b): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, im Jagdhabitat über dem Rhein. Mitt. naturf. Ges. Schaffhausen 37, 1-34.


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(1990a): Wasserfledermäuse, Myotis daubentoni, benutzen Flugstrassen. Mitt. naturf. Ges. Schaffhausen 35, 37-68.


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(1990b): Taktile Kommunikation beim Abendsegler, Nyctalus noctula. Myotis 28, 119-124.
siehe auch FlipFlop


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