Aug 2008
| Beide
bestehen aus den gleichen Materialien, nämlich einem Baumwoll-Trägergewebe
und Gips-Pulver.
Die Gips-Binde von ADIKom ist 3 m lang und gerollt. Es gibt sie in verschiedenen Breiten (8 cm, 10 cm, 15 cm und 20 cm). Die Gips-Longuette von ADIKom besteht aus 4 je 25 m langen aufeinander-liegenden Bahnen, die zusammen gefaltet sind. Es gibt sie in verschiedenen Breiten (10 cm, 15 cm und 20 cm). |
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Gips-Binden/Gips-Longuetten und Wasser und je nach
der angewandten Technik z.B. Formvorlage (bei der Abdruck-Technik), Schere,
Vaseline oder Handcrème, Zeitungspapier, Klebband, Styropor, Drahtgitter
und/oder Kartonrohr (für selbstgebastelte Formen, Figuren, etc.)
Der Gips auf dem Baumwoll-Trägergewebe wird durch Wasser "aktiviert", er nimmt beim Eintauchen Wasser auf, geht von der Halbhydratphase in die Dihydratphase über (siehe chemische Reaktion), kristallisiert dabei nach ca. 3 bis 6 Minuten in der Form aus, in die er im nassen Zustand gebracht wurde, er wird hart und gibt für kurze Zeit Wärme ab. Man sagt, der Gips "bindet ab".
Chemische Reaktion
Kleine Gips-Bindenstücke taucht man nur ganz
kurz ins Wasser. Man zieht sie während 1 Sekunde so durchs Wasser,
dass sie überall benetzt sind. Dann lässt man sie kurz abtropfen.
Ganze Gips-Binden taucht man ca. 4 bis 7 Sekunden ins Wasser; im allgemeinen
so lange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach wird die Binde sorgfältig
in der Hand ausgedrückt, ohne dass Gips abgestreift wird und so verloren
geht.
Nein. Gips und Trägergewebe (aus Baumwolle)
sind beide natürliche Materialien und für die Gesundheit unbedenklich.
| oder
ein Körperteil (z.B. Hand, Fuss, Bauch, Gesicht, etc.) als Formvorlage.
Nach dem Aushärten wird der Abdruck von der Formvorlage oder vom Gesicht, Bauch, etc., wieder abgelöst. Abdrücke von Hand und Fuss müssen sorgfältig aufgeschnitten und die Schnitte nachher wieder mit Gips "zugeklebt" werden. |
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| Auch hinterschnittene Gegenstände wie z.B. Flaschen eignen sich für diese Technik. Die Gipsform wird nach dem Aushärten aufgeschnitten und die Formvorlage entfernt. Der Schnitt wird dann mit 1 bis 3 Schichten Gips "zugepflastert". Hinterschnittene Formen können auch ohne Aufschneiden in mehreren Schritten übergipst werden: z.B. zuerst die eine Hälfte, dann die andere Hälfte separat gipsen, darauf die beiden Hälften aufeinander montieren und mit 1 bis 3 Schichten Gips "zukleben". |
Abdruck-Technik: Flasche als Formvorlage |
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Vollgips-Technik |
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| Bei dieser Technik wird ohne passende Formvorlage gearbeitet. Hier wird aus Gips allein eine Struktur, Form oder Figur (Blume, kleines Tier, Säule, Wurst, Kerzenständer, etc.) geformt. Man schneidet Gips-Bindenstücke entweder wie Papier oder Stoff flächig zu oder man formt, rollt resp. knetet sie wie Plastilin (Knete) oder Ton mit den Fingern, bis die gewünschte Form entsteht. |
Vollgips-Technik: Spiegel frei gestaltet,
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Oberflächen-Abdeck-Technik |
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| Bei dieser Technik wird zuerst mit anderen Materialien (z.B. Zeitungspapier, Styropor, Drahtgitter, Draht, Figurendraht, etc.) eine Form hergestellt, z.B. ein Tier, irgendeine Figur, Landschaft für die Modell-Eisenbahn, etc. Mit Gips-Bindenstücken wird die äussere Oberfläche der Form mit 3-5 Schichten abgedeckt, geformt und so stabil und hart gemacht. |
Oberflächen-Abdeck-Technik:
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Technik mit frei hängenden, gespannten Gipsbahnen |
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| Bei dieser Technik wird mit anderen Materialien (z.B. Elektriker-Rohr, Kartonrohr, etc.) ein Gerüst gebaut, in den Kreuzungspunkten gut fixiert und mit Gips-Binden zur Stabilisierung umwickelt. Ganze Gipsbahnen (am besten Longuetten) werden dann flächig - wie Stoffbahnen - freihängend, ohne Kontakt mit einer Unterlage, über das Gerüst gespannt. |
Technik mit frei hängenden, gespannten
Gipsbahnen:
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