Mai 2004
Einen Gips-Körperabdruck kann man
in ein oder zwei Stufen machen (die zweite Stufe ist die Fortsetzung der
ersten)
| Schritt 1
Formgebender Körperteil (Gesicht, Hand, Fuss, Brust, Bauch der Schwangeren, Po-Backen, etc) mit Vaseline oder ähnlichem einstreichen (so dass Gips nicht haftet) |
![]() |
| Schritt 2
Formgebender Körperteil mit Gipsbinden abdecken, 3- bis 4-lagig; gut andrücken, so dass die Gipsbinden gut aufliegen |
![]() |
| wenn Gips ausgehärtet ist, die Gipsschale vom Formgebenden Körperteil lösen | ![]() |
| Wenn Sie nach diesem Schritt stoppen, dann modellieren Sie bei Auftragen der Gipsbandagen die Aussenseite der Gipsabdeckung gleichmässig auf den Formgebenden Körperteil - Beispiel einer Gesichtsmaske, die auf diese Weise hergestellt wurde. | ![]() |
| Wenn Sie ein echtes "Positiv" wollen, dann machen Sie mit den Schritten 1 und 2 (oben) zuerst ein "Negativ" des Formgebenden Körperteils und giessen das Negativ aus. Der Ausguss wird dann zum "Positiv". In diesem Fall kann man Schritte 1 und 2 auch mit flüssigem Wachs machen (Achtung, ist heiss !) | |
| Schritt 3
Die Innenseite der Gipsschale mit Vaseline ausstreichen |
![]() |
| Schritt 4
Die Negativ-Form (z.B. Gipsschale aus den Schritten 1 bis 3, oben; oder Wachs-Abguss) mit Gipspulver ausgiessen |
![]() |
| Wenn der Gipsabguss ausgehärtet ist, Positiv und Negativ sorgfältig voneinander trennen. | ![]() |
| Die Gips-Hand wurde mit Gipspulver und einem Wachs-Negativ hergestellt. | ![]() |