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Siebenschläfer - Babies - Aufzucht (2001)
Abb: Gewicht - geordnet von Schwerstem zu Leichtestem
Datum Tier 1 Tier 2 Tier 3 Tier 4 Tier 6 mittleres Gewicht Milch / Futter Kot anderes
19.08.01 9.4 9.4 9.2 9.1 8.7 9.10 Combi Lac (von Tierheim erhalten) von Tierheim SH erhalten
20.08.01 9.3 9.1 9 8.9 8.3 8.85 vorhanden erstmals
21.08.01 9.4 9.3 9.3 9.1 8.3 9.02 alle trinken recht gut
22.08.01 9.4 9.4 9.2 9.1 8.3 8.98 KMR Muttermilchersatz für Kätzchen (PetAg) ("Katzen-Espilac") Zehen an Hand beginnen sich zu trennen, Hinterfuss-Zehen sind immer noch zusammen wie Schwimmhaut
23.08.01 10.7 10.5 10.3 10 9.5 10.10 ab abend: Hunde-Espilac (wegen höherem Fettgehalt) - sie scheinen besser zu trinken als mit Katzen-Espilac
24.08.01 11.4 11 10.9 10.6 10.1 10.70 etwas Haarwuchs; weisser Bauch deutlich abgetrennt
25.08.01 12.7 11.9 11.8 11.8 11.2 11.78 steigen über Nacht aus Schlafschachtel
26.08.01 12.3 12.3 12.3 12.1 11.3 11.93 alle Finger sind frei beweglich
27.08.01 13.4 13.1 12.8 12.3 11.9 12.60 äusserst agil, sind beim Füttern ziemlich aufgeregt
28.08.01 13.4 13.4 13.1 12.9 11.9 12.78
29.08.01 13.1 13.1 13 12.8 11.7 12.58 Incisivi unten sind sichtbar; Gehörgang-Vertiefung von aussen sichtbar; aber noch nicht offen. Tiere machen Laute (das typische Abwehr-Schnarren heute gehört)
30.08.01 13.4 13.3 13.2 12.8 11.9 12.82 Am Morgen ein Abwehr-Piepsen (=/= Schnarren) gehört, aber Gehörgang nochnicht offen
31.08.01 15.3 14.6 14.1 13.8 13.3 14.08 Hinterfusskratzen; heute abend geht 1 Tier auf 4 Beinen, dabei Bauch vom Boden weg (nicht mehr kriechen - robben)
01.09.01 17.2 15.4 14.9 14.4 15.24 ein Männchen stirbt gegen 12h, mit 13.7 g Gewicht; am Morgen waren noch alle quietsch-lebendig; bei allen Incisivi unten gut sichtbar; Ohrmuscheln stehen nach vorne; Augen: Lid-Spalte ist zT leicht offen
02.09.01 18.5 16.5 15.4 15.3 16.43 fressen und lecken an zerdrückter Birne; abends gebe ich geraffelte Äpfel, werden von den Tieren selbständig gut gefressen heute sieht man deutliche Harn-Spuren auf dem Wellkarton ==> ergo grössere Harnmengen als früher. Machen heute auch grosse Kothaufen. wieder stirbt ein Männchen, gegen 12h, schlagartig (am Morgen waren alle noch fit; Tot-Gewicht: 15.5g)
03.09.01 20.6 18.5 17.1 16.8 18.25 fressen neben Milch auch Apfel; geraffelte Birne, die nach Apfel angeboten wird, wird nur zögernd angenommen. Heute dunkle Kotballen ==> wohl wegen fester Nahrung neben Milchnahrung; ab heute Mittag Katzen-Espilac (Hunde-Espilac ist in der Region nicht mehr erhältlich) mit Kaffeerahm drin, damit Fettgehalt grösser wird. einer klettert an Sebastian-Käfig-Gitter 10cm hoch; heute morgen erstmals deutliche Reaktion auf Klatschen ==> zucken zusammen ==> hören jetzt; Beim Apfelmus-Essen allgemeine Aufregung, sie stossen sich gegenseitig weg, va auch mit den Hinterfüssen. Apfelmus-Fressen muss IR ankicken (= die Tiere dran setzen), dann aber sofort fressen. Schwanz-Gromming und Schnauzen-Grooming (= Katzenwäsche) gesehen
04.09.01 22.4 19.3 18.1 19.93 keine Milch mehr ab heute; nur noch Früchte, Nüsse heute stirbt ein weiteres Tier, nach Trinken ab Spritze ==> hat sich verschluckt, deutlich Atemprobleme (Totgewicht: 17.7g, ein Weibchen). Die Überlebenden: gehen selbständig und spontan zu geraffeltem Apfel und fressen davon.
05.09.01 23.5 19.7 17.7 20.30 Über Nacht einen Viertel-Apfel geraffelt als Futter hingestellt, ist vollständig aufgefressen worden bis zum Morgen, ein Tier renn "hungrig" umher. Beim Futtern mit Milch aus Spritze hat diese Tier dann Schluckprobleme, verschluckt sich, stirbt beinahe - in der Folge ist dieses Tier (das leichteste der 3 Überlebenden) immer nahe am Exitus. Wegen dieses - nun schon 4. - Tod/beinahe-Tod entscheiden wir: nur noch Früchte zu füttern, keine Milchschoppen mehr, weil es so aussieht, als könnten
06.09.01 23.6 20.1 15.7 19.80 die beiden Grossen gehen heute ohne zu schwanken - Augen immer noch nur schlitzartig geöffnet. Der Patient ist sehr schlecht drauf, Doris gibt ihm Milch zu auflecken ab der Hand.
07.09.01 23.5 20.5 19.1 21.03 die Tiere klettern gut am Gitter des Käfigs und auf den Hagebuchen-Zweigen, die seit gestern im Käfig sind; ans Gitter gehen sie spontan, auf die Zweige nur, wenn von mir draufgesetzt. Man muss die Tiere immer noch "ankicken" zum fressen, also Käfigtür öffnen und etwas am Apfelmus herumdrücken (so dass feuchte Teile wieder offen zugänglich sind) und dann kommen heute alle drei (auch der kleinste, der beinahe am sterben war gestern) und lecken Futter auf. Einer macht deutlich Abwehr-Schnarr-Lau
08.09.01 22.6 21 20.4 21.33 heute neu im Nahrungsangebot (wegen geringer Gewichtszunahme mehr Fett!) Erdnussbutter; wird aber offenbar nicht besonders geschätzt. die beiden Grossen reagieren sofort mit leichter Unsicherheit, dann Erkunden, wenn neues Frottétuch als Bodeneinlage hingelegt wird (analog gestern die Reaktion von #2 auf neue Zweige im Käfig). Kontaktzittern der Tiere, wenn sie in der Hand gehalten werden (ähnlich wie Abendsegler)
09.09.01 24.2 23.4 22.4 23.33 ab heute neu auch Kaffeerahm, auf Holzbrett getropft; wird gut angenommen, aufgeleckt; Uriniert beim Gitter-Klettern. Die Tiere fressen heute öfter spontan, aber wir kicken sie immer noch an, indem wir die Tür des Käfigs öffnen und die Tiere berühren / streicheln. Banane mit Kaffeerahm ist Top-Futter. nach dem Fressen gehen die Tiere vom Futter weg und harnen und koten. Das junge Männchen nimmt Kontakt mit den Vorgängen ausserhalb des Käfigs auf: Hund ==> Abwehrschnarren; schaut sich die Klappstühle, die wir zum Schutz vor Hund rund um Käfig anlehnen, genau in Augenschein. 
10.09.01 26.8 25.1 25 25.63 bekommen neben geraffelten Äpfel auch ganze Stücke, alle versuchen daran zu knabbern, es geht aber noch nicht gut.
11.09.01 28.3 28.1 27.8 28.07 heute erstmals eine halbierte Zwetschge, die fressen sofort daran; dito mit Haselnuss ganz (ohne Schale) sind sehr agil, quecksilbrig, 
12.09.01 29.1 28.7 27.9 28.57 bei plötzlichem Geräusch klettern die Tiere sofort das Käfiggitter hoch (Fluchtverhalten normal). Sind sehr schwierig zu wägen, weil so quietschlebendig. Heute Abend wechseln wir Wärmelampe gegen Normal-Licht- Lampe 25 Watt aus 
13.09.01 33.5 31.7 29.5 31.57 heute Zwetschgen- Joghurt gegeben: sofort gefressen; sie liegen an der dunkelsten Stelle (unter den Zweigen)
14.09.01 37.1 37 32.8 35.63 Joghurt ist sehr beliebt
15.09.01 40.1 39 36.3 38.47 die kleinste - "Minitrix" hat seit 2 bis 3 Tagen ein schütteres Fell auf Rücken und Kopf 
16.09.01 41.4 40.4 35.3 39.03 Männchen nagt heute Abend an Rinde von Hagebuchenzweig; gebe frische Zweige.  Heu wird nicht beachtet als Einstreu / Nistmaterial. Kein Eintragen. Scheinen jetzt gut nachtaktiv zu sein; jedenfalls tagsüber dauernd in der Gipshöhle. Machen bei Fortbewegung auch 10cm-Sprünge von Ast/Gitter zu Ast/Gitter
17.09.01 48.8 45.7 39.5 44.67 Mundwinkel-Reiben / -Abstreifen an Eingang von Gipshöhle, sieht aus wie Markieren
18.09.01 52.6 50.2 43.9 48.90 2 Tiere schlafen im Türchen-Rahmen von Käfigtür, das kleine Weibchen ist solo in der Gips-Höhle
19.09.01 53.8 53.4 48.8 52.00
20.09.01 54 53.9 47.8 51.90
21.09.01 65.2 61.6 55.8 60.87 an Hagebuchen-Zweigen deutliche Nagespuren sichtbar 
22.09.01 71.6 65.4 60.2 65.73
23.9.2001  ausgesetzt im Wald, in einer Kiste (= umgebauter Fledermaus-Harass, mit einem Ausstiegsloch; in Kiste aussetzen, weil es heute stark regnet - verschieben wegen TV-Aufnahmen nicht möglich; andererseits kann man nicht mehr länger zuwarten, weil die Tiere sehr selbständig wirken.). Wir stellen die Kiste an einen Baum (einen Ahorn), so dass das Ausstiegsloch auf der Kistenrückseite nahe beim Stamm des Ahorn ist.
24.9.2001 9h: heute morgen sind alle 3 Tiere noch da; ev ist das Ausstiegsloch zu klein; habe es etwas grösser gemacht 
17h: alle noch anwesend, stürzen sich gierig aufs Joghurt
25.9.2001 1030: nur noch 2 Tiere in der Kiste. Ich setzte eine neues Tier (ebenfalls juvenil, etwa gleich gross wie "unsere") zu den beiden noch in der Kiste. Das neue Tier kam via Tierklinik Rhenus zu uns.
17h: 1 Tier - vermutlich das grössere "unserer" Weibchen (lässt sich streicheln) - ist in der Kiste, ein zweites Tier verlässt gerade die Kiste durch das Aussteigsloch, als wir herankommen, und klettert dann etwas den Stamm hoch (vom Aussehen her vermutlich das neue Tier von heute morgen - ist schlanker als "unsere", scheint ein Weibchen zu sein)
26.9.2001 8h: kein Tier mehr in der Kiste!
19h: dito - wir lassen die Kiste mit Futter und Gipsnest noch einige Tage stehen
28.9.2001 Kiste aus dem Wald entfernt - keine Hinweise mehr, dass die Tiere in der Kiste waren
Photos

Durch Ingo Rieger