Eine seltsame Geschichte über Siebenschläfer
erfuhr ich von einer Bekannten: Am 21. September 2003 brachte sie mir Leichen-Reste,
die sie auf dem Rasen vor ihrem Haus fand. Die Leichen-Reste liessen sich
leicht einem Siebenschläfer zuordnen. Es waren Teile vom Kopf (mit
den typischen, enorm langen Vibrissen), vom Schwanz und von den Beinen.
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Die alten Römer sollen Siebenschläfer in Glirarien mit Marroni gemästet und anschliessend als Delikatesse verspiesen haben. Vermutlich liessen die Römer die gleichen Teile liegen wie der unbekannte Feinschmecker im Garten meiner Bekannten - den haarigen Schwanz, den Kopf mit den ellenlangen Vibrissen und die Pfoten. |
Von nun an bis Ende Monat fand meine Bekannte
beinahe jeden Morgen solche Leichenteile auf; meist jeweils nur von einem
Individuum, gelegentlich einmal von zwei oder drei Individuen. Insgesamt
starben so etwa ein Dutzend Individuen, fein säuberlich dokumentiert
via diese Leichen-Teile. Und die Fundstelle war immer etwa am gleichen
Ort.
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