Wie kam es zum Umweltspiegel? - Die Industrie-Leasing AG (IL) war eine Tochter des Schweizerischen Bankvereins. Die IL pflegte die freundlichen Kontakte mit ihren Kunden, indem sie ein bis zwei Mal pro Jahr den Kunden einen Aufmerksamkeit schenkte. Mit dieser Aufgabe betraute die IL ihre Werbeagentur - BWP in Zürich. Einige dieser Projekte realisierte die BWP zusammen mit uns - damals unter dem Namen BiKom, heute ADIKom. Der Umweltspiegel ist eines dieser Projekte.
Der Umweltspiegel, so wie
er 1993 fertig gestellt wurde, umfasste in einem A4-grossen Folder
- eine Broschüre mit
dem Text (ähnlich wie auf dieser Internet-Seite)
- eine Diskette mit dem
US93-Programm und den Kurven-Daten von rund 120 verschiedenen Umwelt-Parametern.
Das US93Programm ermöglichte, die Kurven von x-beliebige Umweltparameter
anzuwählen und gleichzeitig auf dem Bildschirm anzuzeigen.
- einem Satz Hellraumfolien
mit Umweltparameter-Kurven: Die Idee hier war, dass jene, die keine Möglichkeit
hatten, das Programm US93 einzusetzen (das gab es damals noch!), wenigstens
mit einigen Kurven ähnlich "spielen" konnten wie die andern, die das
Programm einsetzen konnten. Auch die Folien-Kurven liessen sich frei kombinieren
und übereinander legen, so dass man von Auge Korrelationen zwischen
verschiedenen Umweltparametern feststellen konnte.
Nicht nur die IL-Kunden erhielten 1993 ein Exemplar des Umweltspiegels, auch alle eidgenössischen Parlamentarier wurden bedacht.
Im Gegensatz zu andern IL-Kundenpräsenten,
die BWP und wir gemeinsam gestaltet haben (z.B. Buckelwal-CD oder Bartgeier-Information)
war die Reaktion auf dem Umweltspiegel eher marginal. Erst rund ein halbes
Dutzend Jahre nach der Herstellung des Umweltspiegels treffen Reaktionen
ein, die uns veranlassen, die Umweltspiegel hier im internet vorzustellen.